Jugendfeuerwehr

Über uns

In der Jugendfeuerwehr treffen sich Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren, um einerseits schon etwas Feuerwehr zu üben, andererseits um einfach Spaß zu haben. So sieht der Dienstplan neben altersgerechten Feuerwehrübungen wie beispielsweise der Besuch der Atemschutzstrecke in Usingen auch z. B. Spiele- und Bastelabende vor. Außerdem nimmt die Jugendfeuerwehr bei Spielewettkämpfen und einmal jährlich an einem großen Zeltlager in unserem Partnerkreis, dem Kreis Bergstraße teil.

Der feuerwehrmäßige Höhepunkt im Jugendfeuerwehrleben ist das Ablegen der Leistungsspange. Hier muss man sportliche Fitness und Feuerwehrwissen in einer Gruppe vereinigen. Neun Mädchen und Jungen müssen hier Kugel stoßen, in einer Staffel laufen, Schläuche schnell verlegen, eine Feuerwehrübung durchführen und Fragen zu Feuerwehr und Gesellschaft beantworten. Hier zählen nicht Einzelergebnisse, sondern das Gesamtergebnis der Gruppe - ganz getreu dem Feuerwehr-Motto: einer für alle - alle für einen.

Die Jugendfeuerwehr wird vom Jugendfeuerwehrwart geleitet, der alle fünf Jahre von der Einsatzabteilung gewählt wird. Die Jugendlichen haben aber auch die Möglichkeit, ihre Vorstellungen einzubringen. Sie wählen jedes Jahr den Jugendgruppenleiter und den Jugendausschuss. Dies alles ist in der Jugendordnung geregelt.

Wer also Lust hat, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen, schaue ausserhalb der Ferien einfach mal mittwochs um 18:30 Uhr am Feuerwehrhaus vorbei. Während den hessischen Schulferien finden keine Jugendfeuerwehrtreffen statt.

 

Weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr findest Du bei der Kreisjugendfeuerwehr Hochtaunus [LINK], bei der Hessischen Jugendfeuerwehr [LINK] und bei der Deutschen Jugendfeuerwehr [LINK] oder wende Dich einfach an den Schloßborner Jugendfeuerwehrwart.

Jugendausschuss

Mitglieder des Jugendfeuerwehrausschusses:


Marc Schmitt, Jugendfeuerwehrwart

Florian Kunz, Jugendgruppenleiter

Ann-Katrin Bienstadt, Stellv. Jugendgruppenleiterin

 

Dazu kommen die von den Jugendlichen selbst besetzten Ämter:

Jugendsprecher/in, Kassierer/in, Schriftführer/in, 2 Beisitzer/innen

Jugendordnung

für die Jugendfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehren Glashütten

 

1. Name, Wesen, Aufsicht

(1) Die Jugendfeuerwehren sind die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Glashütten. Sie gehören somit auch der Kreisjugendfeuerwehr Hochtaunus [LINK], der Hessischen Jugendfeuerwehr [LINK] und der Deutschen Jugendfeuerwehr [LINK] an.

(2) Die Jugendfeuerwehr ist der freiwillige Zusammenschluss von Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren, sie gestalten ihr Jugendleben innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren nach dieser Ordnung selbst.

(3) Als unmittelbares Glied der Freiwilligen Feuerwehren Glashütten unterstehen sie der fachlichen Aufsicht und Betreuung des Gemeindebrandinspektors der Freiwilligen Feuerwehren Glashütten, der sich dazu des jeweiligen Wehrführers und des Jugendfeuerwehrwartes bedient.

(4) Der Jugendfeuerwehrwart muss aktiver Feuerwehrmann sein, soll einen Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule abgelegt sowie einen Jugendgruppenleiterlehrgang besucht haben. Er ist Mitglied des Feuerwehrausschusses der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehr.

 

2. Aufgaben und Ziele

(1) Die Jugendfeuerwehr will die Jugend zu tätiger Nächstenliebe anregen. zur Erfüllung dieser Aufgabe dient ihr der Dienst in der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr mit Schulung und Ausbildung im Feuerwehrwesen und der allgemeinen Jugendarbeit.

(2) Die Jugendfeuerwehr will das Gemeinschaftsleben und die demokratischen Lebensformen unter den Jugendlichen fördern.

(3) Die Jugendfeuerwehr will dem gegenseitigen Verstehen und dem Frieden unter den Völkern dienen. Dieses Ziel soll durch Auslandsfahrten, Begegnungen, Treffen und Wettkämpfe mit ausländischen Jugendfeuerwehren und anderen Jugendgruppen erstrebt werden.

(4) Die Jugendfeuerwehr fordert von jedem Mitglied die Anerkennung der Menschenrechte, das Bekenntnis zum freiheitlichen Staat demokratischer Ordnung und die Bereitschaft, die sich daraus ergebenden staatsbürgerlichen Pflichten zu erfüllen.

 

3. Mitgliedschaft

(1) Mitglieder der Jugendfeuerwehr können männliche und weibliche Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren werden, wenn die schriftliche Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten vorliegt.

(2) Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Gemeindebrandinspektor oder Wehrführer gerichtet werden. Über die Aufnahme entscheidet der Gemeindevorstand nach Anhörung des Feuerwehrausschusses und des Wehrführerausschusses.

(3) Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr erhalten einen Mitgliedsausweis der Deutschen Jugendfeuerwehr.

 

4. Rechte und Pflichten

(1) Jedes Mitglied der Jugendfeuerwehr hat das Recht,

    a) bei der Gestaltung der Jugendarbeit aktiv mitzuwirken,
    b) in eigener Sache gehört zu werden und
    c) den Jugendausschuss und den Jugendgruppenleiter zu wählen.

(2) Jedes Mitglied der Jugendfeuerwehr hat die Pflicht,

    a) an den angesetzten Übungen und Gruppenveranstaltungen regelmäßig und pünktlich teilzunehmen,
    b) die im Rahmen dieser Ordnung gegebenen Anordnungen zu befolgen und
    c) die Kameradschaft innerhalb der Jugendfeuerwehr zu pflegen und zu fördern.

 

5. Ordnungsmaßnahmen

(1) Bei Verstößen gegen Ordnung, Disziplin und Kameradschaft können folgende Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden:

    a) Ermahnung,
    b) mündlicher oder schriftlicher Verweis und
    c) Ausschluss aus der Jugendfeuerwehr.

(2) Ermahnung und Verweis werden nach Beschluss des Jugendausschusses und Prüfung durch den Jugendfeuerwehrwart vom Jugendfeuerwehrwart ausgesprochen.

(3) Der Ausschluss aus der Jugendfeuerwehr wird nach Beschluss des Jugendausschusses und nach Anhörung des Feuerwehrausschusses und des Wehrführers vom Gemeindevorstand ausgesprochen.

(4) Gegen diese Ordnungsmaßnahme steht dem Mitglied das Recht der Beschwerde zu. Die Beschwerde muss spätestens 14 Tage nach Ausspruch der Ordnungsmaßnahme mündlich oder schriftlich beim Gemeindebrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehren eingebracht werden, der über die Beschwerde entscheidet.

 

6. Verlust der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft der Jugendfeuerwehr erlischt:

    a) durch schriftliche Austrittserklärung des Erziehungsberechtigten,
    b) auf Wunsch des Mitgliedes oder
    c) durch Ausschluss.

 

7. Organe

(1) Organe der Jugendfeuerwehr sind:

    a) die Mitgliederversammlung und
    b) der Jugendausschuss.

 

8. Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung muss mindestens einmal jährlich vom Jugendgruppenleiter im Einvernehmen mit dem jeweiligen Jugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr mit 14 Tagen Frist und unter der Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen werden. Die Mitgliederversammlung wird vom Jugendgruppenleiter geleitet.

(2) Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Die Teilnahme der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sowie weiterer Gäste ist erwünscht und wird angestrebt.

(3) Der Gemeindebrandinspektor, im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter, der Vorsitzende des gemeinsamen Jugendfeuerwehrausschusses, der jeweilige Wehrführer und sein Stellvertreter haben da Recht, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Sie sind zu der Mitgliederversammlung einzuladen.

(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, sofern diese Ordnung nicht etwas anderes bestimmt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Sind weniger als ein Drittel aller Mitglieder anwesend, so muss innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung eingeladen und durchgeführt werden, die in jedem Fall beschlussfähig ist.

(5) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Schriftführer, dem Jugendgruppenleiter und dem Jugendfeuerwehrwart zu unterzeichnen ist.

(6) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

    a) Wahl des Jugendgruppenleiters, der Mitglieder des Jugendausschusses und der Kassenprüfer,
    b) Wahl der Delegierten zu übergeordneten Organen der Kreisjugendfeuerwehr[LINK],
    c) Genehmigung des Jahresberichtes und des Kassenberichtes,
    d) Entlastung des Kassierers und des Jugendausschusses,
    e) Festsetzung etwaiger Mitgliedsbeiträge,
    f) Verabschiedung des Dienstplanes und
    g) Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge.

 

9. Jugendausschuss

(1) Der Jugendausschuss wird von der Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Er wird vom Jugendfeuerwehrwart nach Bedarf, mindestens aber viermal im Jahr, einberufen.

(2) Der Jugendausschuss setzt sich zusammen aus:

    a) dem Jugendfeuerwehrwart (kraft Amtes),
    b) dem Jugendgruppenleiter,
    c) dem stellvertretenden Jugendgruppenleiter,
    d) dem Schriftführer,
    e) dem Kassierer und
    f) bis zu zwei Beisitzern (über die Anzahl entscheidet die Mitgliederversammlung).

(3) Die Mitglieder des Jugendausschusses werden mit einfacher Stimmenmehrheit von der Mitgliederversammlung gewählt.

(4) Der Jugendausschuss hat folgend Aufgaben:

    a) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
    b) Verhängen von Ordnungsmaßnahmen und
    c) Gestaltung der Jugendfeuerwehrarbeit.

(5) Der Wehrführer und sein Stellvertreter haben das Recht, an den Sitzungen des Jugendausschusses teilzunehmen. Sie sind zu den Sitzungen einzuladen.

(6) Der Jugendausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.

(7) Über Sitzungen des Jugendausschusses sind Niederschriften anzufertigen, die von dem Schriftführer, dem Jugendgruppenleiter und dem Jugendfeuerwehrwart zu unterzeichnen sind.

 

10. Jugendgruppenleiter

(1) Der Jugendgruppenleiter, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, leitet die Jugendfeuerwehr unter der Aufsicht der Jugendfeuerwehrwartes nach Maßgabe dieser Jugendordnung und der Beschlüsse der Organe.

 

11. Schriftführung

(1) Die Führung der Mitgliederverzeichnisses und eines Dienstbuches sowie die Erledigung sonstiger schriftlichen Arbeiten ist Aufgabe des Schriftführers. Für die Weiterleitung des Jahresberichts ist der Jugendfeuerwehrwart verantwortlich.

(2) Das Mitgliederverzeichnis muss außer den Personalangaben der Mitglieder noch das Eintrittsdatum in die Jugendfeuerwehr und das Datum der Übernahme in die Freiwillige Feuerwehr bzw. das Ausscheiden aus der Jugendfeuerwehr enthalten und ist fortlaufend zu führen. Veränderungen sind entsprechend den Richtlinien der Deutschen Jugendfeuerwehr weiterzuleiten. Für die Weiterleitung ist der Jugendfeuerwehrwart verantwortlich.

(3) Das Dienstbuch soll kurze Berichte über alle Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr sowie Niederschriften der Organversammlungen aufnehmen.

 

12. Kassenwesen

(1) Zur Durchführung der Jugendarbeit wird eine Kameradschaftskasse eingerichtet, die ihre Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Zuwendungen vom Verein, der Gemeinde oder Schenkung Dritter erhält. Die Verwaltung der Kameradschaftskasse obliegt dem Kassierer, Zahlungen bedürfen der Anweisung des Jugendfeuerwehrwartes oder des Jugendgruppenleiters.

(2) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge setzt die Mitgliederversammlung fest.

(3) Die Kameradschaftskasse ist in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal jährlich, durch gewählte Kassenprüfer zu prüfen. Über das Ergebnis erstatten die Kassenprüfer der Mitglieder Bericht.

 

13. Stärke, Bekleidung, Ausrüstung

(1) Die personelle Stärke der Jugendfeuerwehr sollte mindestens neun Mitglieder betragen.

(2) Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr erhalten für die Ausbildung und den Übungsdienst entsprechend der Bekleidungsrichtlinie des Hessischen Ministers des Inneren [LINK] die Bekleidung und Ausrüstung von der Gemeinde kostenlos gestellt. Beim Ausscheiden sind erhaltene Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke in ordentlichem Zustand an die Freiwillige Feuerwehr zurückzugeben.

 

14. Ausbildung, Einsatz, Jugendarbeit

(1) Die feuerwehrtechnische Ausbildung der Mitglieder der Jugendfeuerwehr erfolgt auf der Grundlage der Ausbildungsvorschriften für die Freiwillige Feuerwehr unter Anpassung an die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen. Die Ausbildung erstreckt sich auf die theoretische Schulung in allen Sparten des Feuerlösch- und Rettungswesens und auf die praktische Ausbildung an den Geräten.

(2) Eine Verwendung von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr an Einsatzstellen der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht erlaubt.

(3) Die Jugendbildungsarbeit wird nach den Grundsätzen des Bildungspapiers der Deutschen Jugendfeuerwehr gestaltet. Die Jugendarbeit wird in regelmäßigen Gruppenveranstaltungen, bei Spiel und Sport, Wandern und Fahrten, Zeltlager und Jugendtreffen usw. geleistet.

(4) Für die Ausbildung und Jugendarbeit wird vom Jugendausschuss in Zusammenarbeit mit dem Jugendfeuerwehrwart und dem Jugendgruppenleiter ein Dienstplan erarbeitet.

 

15. Soziale Sicherung

(1) Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind gegen Unfälle im Dienst der Jugendfeuerwehr beim Hessischen Gemeinde-Unfallversicherungsverband versichert.

(2) Bei der praktischen Ausbildung an den Fahrzeugen und Geräten ist die körperliche Leistungsfähigkeit der Jugendlichen zu berücksichtigen. Auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften ist ganz besonders zu achten.

(3) Sachschäden im Dienst der Jugendfeuerwehr sind nach den gleichen Grundsätzen gedeckt wie im aktiven Feuerwehrdienst der Freiwilligen Feuerwehr.

 

16. Übernahme in die Freiwillige Feuerwehr

(1) Mitglieder, die sich im Jugendfeuerwehrdienst bewährt haben und den Bedingungen für die Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr entsprechen, können nach Vollendung des 17. Lebensjahres in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden. Die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr ist auf die aktive Dienstzeit anzurechnen.

(2) In den aktiven Feuerwehrdienst übernommene Mitglieder können weiterhin Mitglieder der Jugendfeuerwehr bleiben, solange sie zu Führungsaufgaben in der Jugendfeuerwehr gewählt sind.

(3) Bei Wohnsitzwechsel erhält das Mitglied der Jugendfeuerwehr einen Nachweis über die Dienstzeit in den Jugendfeuerwehr, der vom Leiter der Feuerwehr ausgestellt wird.

 

17. Schlussbestimmungen

(1) Die Jugendordnung wurde am 08. Februar 1995 von der Mitgliederversammlung der Jugendfeuerwehr Glashütten-Schloßborn beschlossen.

(2) Die Jugendordnung wurde am 07. März 1995 vom Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren Glashütten bestätigt.


 

Hinweis: Obwohl mit Sorgfalt gearbeitet wurde, ist diese Satzung ist ohne Gewähr. Gültig ist nur die Jugendordnung, die dem Gemeindebrandinspektor vorliegt.